Ein großer Schritt zur Verkehrsentlastung und zu nachhaltiger Mobilität für Pfaffenhofen

Ratsfraktion

Neues Pfaffenhofener Verkehrskonzept:
Die Zielsetzung bleibt. Die Umsetzung wird entschleunigt.


Erweiterung der Fußgängerzone am Hauptplatz, Neugestaltung oberer Hauptplatz mit mehr Bäumen und Sitzgelegenheiten, Verbesserung von Radlwegen und Stadtbustaktung, Verkehrsberuhigung am Altstadtring und Zubringerstraßen - das neue Pfaffenhofener Verkehrskonzept nimmt konkrete Formen an.

Auch die Durchfahrtsperre am Hauptplatz bleibt im Konzept, soll aber nach den neuen Plänen erst nach Durchführung und Wirkung aller Maßnahmen eingeführt und beschlossen werden. Die Hauptplatzumplanungen werden sofort beauftragt.

“Die Zielsetzung bleibt. Die Umsetzung wird entschleunigt. Wir finden so eine harmonische Lösung, die allen mehr Zeit gibt. Zugleich verlieren wir aber unser Ziel nicht aus den Augen. Akut wird das sicher auch etwas Druck aus dem Kessel lassen und dem Stadtfrieden gut tun. Skeptikern bekommen etwas mehr Zeit die Maßnahmen nachzuvollziehen”, so die Verantwortlichen der Bunten Koalition.

Am 18.11.2017 hat der Stadtrat Pfaffenhofen mehrheitlich einen Grundsatzbeschluss zum neuen Verkehrskonzept und zur Ausarbeitung möglicher Varianten zur Herausnahme des Durchgangsverkehres in der Innenstadt durch die Verwaltung beschlossen.

Ziel der Planungen ist die Anziehungskraft für motorisierten Individualverkehr in der Innenstadt zu verringern und gleichzeitig die Mobilitäts-Alternativen zu fördern, den öffentlichen Raum attraktiv zu gestalten, sowie einen Ausweg aus dem umweltschädlichen und ungesunden PKW-Individualverkehr zu finden.

Nun nach Vorliegen der detaillierten Pläne und auch der Auswertung der Ergebnisse der Hauptplatzumfrage der IG Mobilität halten wir an der grundsätzlichen Richtung und den wesentlichen Maßnahmen des Beschlusses fest, allerdings wird die zeitliche Umsetzung entschleunigt und über drei Jahre gestreckt.

Das heißt konkret, dass sofort mit der Überplanung des Hauptplatzes begonnen wird, um eine Erweiterung der Fußgängerbereiche hinterm Rathaus und an der Südseite des Hauptplatzes hinauf bis zur Mariensäule, inklusive der Sonnenstrasse, sowie eine Verbesserung des oberen Hauptplatzes durch Pflasterung der Teerstraße, mehr Bäumen und konsumfreie Sitzgelegenheiten zu erreichen.
 

Parallel zu den Planungen werden bereits konkrete Verkehrsberuhigungsmaßnahmen am Altstadtring und der Westtangente umgesetzt. Außerdem wird ein Lückenschluss der Radlwege, Lastenfahrräder zum Ausleihen, erneute Förderung von E-Bikes ab Frühjahr 2018, sowie für den Stadtbus angestrebte dichtere Taktung und mehr Haltestellen zur Förderung von alternativen Verkehrsmitteln beitragen.

Nach Abschluss und Wirkung aller Baumaßnahmen, voraussichtlich erst zum 1. Quartal 2020, kann dann die Herausnahme des Durchfahrtsverkehres durch einen Fußgängerbereich am Rentamt, bei Erhaltung der Zufahrt und Parkmöglichkeiten am oberen und unteren Hauptplatz folgen. Die Neuregelung soll dann separat auf Basis des umgestalteten oberen Hauptplatzes beschlossen werden.

“Wir  schaffen einen neuen, schönen und lebendigen Hauptplatz für alle. Ein Hauptplatz auf dem sich auch Fußgänger und Radlfahrer sorglos und befreit bewegen und aufhalten können. Nach Vorlage des Zeitplanes und weiterer Details der notwendigen Maßnahmen, halten wir ohnehin eine zeitliche Entschleunigung für notwendig. Da der bauliche Beginn der Durchgangssperre in die Zeit eines neuen Gremiums fällt, soll auch dieses neue Gremium den endgültigen Beschluss fassen können. Somit wird eine politische Entscheidung durch die Bürger mittels der kommenden Kommunalwahlen möglich”, so Peter Heinzlmair, Fraktionssprecher der Freien Wähler.

“Mehr Verkehr ist weniger Mobilität. Wir sind überzeugt, die Herausnahme des Durchgangsverkehres am Hauptplatz wird den Druck auf die Innenstadt insgesamt abmildern und somit für mehr Aufenthaltsqualität und Sicherheit sorgen. Die bisherigen rund 6000 ausschließlich durchfahrenden Fahrzeuge, können aufgrund der Berechnungen auch nicht 1:1 auf umliegende Straßen umgelegt werden. Viele Fahrten durch den Hauptplatz fallen weg, da die Durchfahrt nun nicht mehr der kürzeste Weg ist.  Laut der Studien und Simulationsberechnung der Verkehrsplaner sollen es sogar weniger Autos in der Schulstraße werden”, erklärt Roland Dörfler für die Grünen.

“Verkehrsentlastung und die Förderung von Verkehrsentlastung nachhaltiger Mobilität, ist höher einzuordnen, als das Einzelinteresse zur Abkürzung durch den Hauptplatz mit dem eigenen PKW.  Wir werden aus diesem Grund Konflikten zugunsten der Allgemeinheit nicht aus dem Wege gehen. Wir wollen allerdings auch nicht die Fehler der Vergangenheit, beispielsweise den 10jährigen Stillstand nach dem Bürgerentscheid und den Auseinandersetzungen zur Tiefgarage unter dem Hauptplatz, wiederholen und haben nach Möglichkeiten gesucht, wie eine harmonische Lösung für ein neues Verkehrskonzept aussehen kann”, so Richard Fischer für die ÖDP Pfaffenhofen.

“Manche (Dinge) brauchen eben ihre Zeit. Drei Jahre sind allerdings auch kein "unendlicher Zeitraum" im Kontext der bewegten Geschichte Pfaffenhofener Verkehrsprojekte. Erfreuen wir uns also an dem was die nächsten drei Jahre kommt! Vieles davon war noch vor kurzer Zeit quasi undenkbar. Wir danken allen die mitgeholfen haben, dass Pfaffenhofen nun endlich einen großen Schritt in Richtung Verkehrsentlastung und nachhaltiger Mobilität macht.

Danke auch allen, die mitdiskutiert haben!
Wir wissen, wir werden es nicht allen recht machen. Aber wir können uns immer wieder neu entscheiden für welche Interessen wir Partei ergreifen!

Jetz weiß auch jeder was er zur kommenden Kommunalwahl von den Parteien zu erwarten hat. Die einen packen unbequeme Themen an, geben Vollgas in Richtung nachhaltiger, gesunder und sicherer Mobilität,  sowie für weniger Autos und mehr Raum fürs Leben,

die anderen steigen auf die Bremse, wenn es um die Bewahrung von Bequemlichkeiten, ungesunder Angewohnheiten und rückwärtsgewandter Verkehrskonzepte geht.

Schön zu wissen, wo man hingehört”, kommentiert Markus Käser die Haltung der Pfaffenhofener Sozialdemokraten.

 

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