Maßnahmenkatalog Familienfreundlichkeit

Maßnahmenkatalog Familienfreundlichkeit im Landkreis Pfaffenhofen


A) Weitere Verbesserung der Kinderbetreuungs- und Schulsituation

Kitas:


Flexibilisierung der Öffnungszeiten
> Ausbau der Ganztagesbetreuung oder Randzeitenbetreuung dort wo es Sinn macht

Qualitätsmanagement einführen
> Gleiche Standards für alle> Kundenfreundlicher Überblick zum Angebot in den Kommunen und im Landkreis

Schule:

Ganztagesangebot ausbauen
Ausbau eines qualifizierten Ganztagsangebots auch in den Schulen, analog zu den Tageseinrichtungen für Kinder. Hier gilt es, Qualitätsstandards für offene Ganztagsschulen zu entwickeln. Ganztagsschulen in gebundener Form sind in einem Umfang zu entwickeln, der allen Eltern die Wahl einer solchen Schule ermöglicht.

Ferienbetreuung für Schulkinder flächendeckend im Landkreis

Ermöglichen einer zukunftsichernden, ortsnahen Schullandschaft
Weite Anfahrtszeiten zur Schule müssen vermieden werden.
Dies beinhaltet auch die Zulassung von Schulversuchen jenseits des gegliederten Schulsystems.

Verbindliche konzeptionelle Zusammenarbeit von Kindertageseinrichtungen und Grundschule
Die Kooperation zwischen Kindergarten – Schule ist kein neues Thema, sondern diese wird schon seit vielen Jahren durchgeführt. Neu ist jedoch, dass die Inhalte und der Ablauf der Kooperation jetzt durch eine Vereinbarung verbindlich geregelt werden sollen > Bildungsregionen Staatsregierung

Kinderstation > Sonderparteitag im Frühjahr


B) Familiengerechtes Wohnen und Wohnumfeld / Infrastruktur /  ÖPNV

Preiswerte Wohnungen für Familien
schaffen und erhalten, insbesondere für Familien mit mehreren Kindern und Alleinerziehende Durch sozialen Wohnungsbau für Entspannung auf dem Wohnungsmarkt sorgen >Vorteile und Anreize für Familien schaffen, beispielsweise bei Einheimischenmodellen.

Kinderfreundliche und inklusive Bauleitplanung

Schaffung und Erhaltung ökologisch und sozial sinnvoller Naherholungsgebiete, Spiel und Sportplätze > besser als unsinnige Tourismusaktionen

Ausbau des ÖPNV>flexibles Konzept, Zubringer zu Verkehrsknotenpunkten, Car-Sharing > Familienfreundliche Tarifgestaltung im Öffentlichen Nahverkehr

Speziell bei Senioren:
Ausbau des betreuten Wohnens
> siehe seniorenpolitisches Gesamtkonzept!


C ) Unternehmen wollen und müssen in die Pflicht genommen werden

Auf familienfreundliche Arbeitsbedingungen kann heutzutage kein Unternehmen mehr verzichten > Familienfreundliche Arbeitszeiten

Betriebliche Kinderbetreuung besonders fördern

Spezielle Beratung für Unternehmen



D) Beratung für Kommunen und Familien verstärken und Kooperation aller Akteure fördern und koordinieren

Landkreis muss aktive Rolle einnehmen! 
Gemeinsame Aufgabe erfordert gemeinsame Lösungen!
Landkreis und  Kommunen müssen eine aktiv ihre Rolle als familienpolitische Akteure wahrnehmen und ein unterstützendes Klima für Kinder und Familie zu erzeugen

Regelmäßiger Familienbericht des Landkreises
> Kommunales Audit um Überblick zu gewinnen

Fachberatung für Kommunen im Landratsamt verstärken
>Inklusion als neue Aufgabe > Qualitätsmanagement> Unternehmensberatung

Familien- und Generationenbeauftragter im Landratsamt
> Informationen rund um die Familie zu bündeln > familienpolitische Aktivitäten und Maßnahmen  Zusammenarbeit mit den Fachabteilungen zu koordinieren > übergreifende Projekte initiieren und umzusetzen

Ausbildung von Familieninfostellen in den Kommunen
Trägerübergreifende, zentrale Anlaufstelle in allen familienrelevanten Angelegenheiten
> Vermittlung von Angeboten (auch für ältere Menschen) > Familienberatung / Elternberatung

Bündnis für Familien koordinieren
Netzwerk zwischen Institutionen, Verbänden, Initiativen und lokalen Akteuren knüpfen > Einbindung von Unternehmen, Kommunen und Eltern / Elternbeiräte > Bereits geforderter Teilhabebeirate für behinderte Menschen sowie Seniorenbeirat kann integriert werden.

 

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