Neue Bewegung im Landkreis

 
Sie interessieren sich für neue Bewegung im Landkreis? Oder Sie haben ein persönliches politisches Anliegen?

Willkommen bei der SPD im Landkreis Pfaffenhofen!

Unser Bürger- und Aktionsbüro in Pfaffenhofen erreichen Sie werktags unter 08441 859185. Jeden Montag von 11 Uhr bis 18 Uhr können Sie dort auch persönlich vorbeikommen. Aktuelle Infos gibts auch auf unserem Facebook-Profil, bei Twitter oder unserer Picasa-Fotogalerie.

Ihr Markus Käser

 

 

 
 
 

Topartikel Kreistagsfraktion Zur Bildungspolitik im Landkreis: "Wir brauchen belastbare Zahlen, Fakten und eindeutige Zielsetzungen!"

Die kürzliche Vorstellung des Bildungsmonitorings im Kreistag sind für die SPD-Fraktion im Kreistag Anlass, das Thema Schulpolitik und Schulplanung wiederholt stärker in den Fokus zu rücken.

Wohnortnahe Schulen stellen ein Stück Lebensqualität für alle dar. Wir wollen Grund- und Mittelschulstandorte bei uns langfristig schützen und haben deshalb bereits 2014 vom Landkreis zur besseren Planung eine sogenannte Bildungslandkarte gefordert. Ziel sind belastbare Fakten zu Schülerströmen, gefährdeten Standorten und Übertrittsquoten in unserem Landkreis.

"Es freut mich, dass Martin Wolf immer wieder unsere Vorschläge, wie bspw. das Bündnis für Familie, die Außenstelle im nördlichen Landkreis, die kreisweite Windkraftplanung oder die Ansiedlung einer Altenpflegeschule aufgreift und zur Umsetzung bringt.
Und in diesem Sinne hat die SPD auch die Initiative von Landrat Wolf zur Schaffung einer Stelle für "Bildungsmonitoring" klar unterstützt. Mit den nun kürzlich im Kreistag präsentierten Ergebnissen können wir allerdings noch nicht zufrieden sein", erklärt dazu Markus Käser, stv. SPD-Fraktionssprecher im Kreistag.

So konnte "Bildungsmonitorer" Gerhard Wenzl beispielsweise auf konkrete Nachfragen der SPD-Fraktionsmitglieder Oliver Rechenauer und Florian Simbeck hinsichtlich einzelner Schulstandorte keine Antworten geben.

"Es gab zwar einige interessante Ergebnisse, beispielsweise, dass rückblickend die neue Namensgebung der Hauptschulen nicht zu mehr Schülern geführt hat, aber insbesondere im Hinblick auf die von der SPD-Fraktion gestellten Fragen – wohin pendeln wie viele Schüler aus welcher Gemeinde, stehen eventuell einzelne Grund- und Mittelschulen vor einer Schließung - gab es nur unbefriedigende Antworten. Ein Hinweis auf den Datenschutz scheint uns etwas vorgeschoben. In unseren Augen ist es für eine bedarfsgerechte Bildungsplanung im Landkreis unerlässlich, harte Zahlen bezüglich dem Verlauf der Schülerströme zu erheben. Die nun präsentierte Studie bleibt trotz des klaren Mandates diese Daten schuldig. Daher bitten wir noch einmal um verwertbare Ergebnisse, um die Bildungssituation im Landkreis sinnvoll beurteilen zu können", meinen dazu die SPD-Kreisräte Rechenauer und Simbeck.

Markus Käser fasst die Position der SPD-Fraktion zusammen: "Für vorausschauende Planung brauchen wir nun endlich belastbare Zahlen, Fakten und eindeutige Zielsetzungen. Und wenn das Bildungsmonitoring nicht nur eine teure Luftnummer werden soll, muss schleunigst damit angefangen werden alle notwendigen Grundlagen zu erheben!"

Veröffentlicht am 27.10.2016

 

Lokalpolitik Stellungnahme zur Diskussion um umstrittene Referenten

In der Diskussion um die Kritik des SPD-Kreisverbands an der Einladung umstrittener Referenten durch die örtliche KAB gab es einige hitzige Zuschriften.
Mit der folgenden Stellungnahme möchten wir in Details darlegen, worum es Peter Warlimont und Beate Frommhold-Buhl mit ihrem Schreiben an die KAB-Landesspitze ging:

Die Unterzeichner des Schreibens wandten sich keineswegs gegen alle Veranstaltungen, die Hr. Forster organisiert hat. Unsere Sorge resultierte aus einer auffällig zunehmenden Anzahl und Aneinanderreihung von eingeladenen Moderatoren und Referenten aus unterschiedlichen politischen Spektren, die wir für höchst problematisch halten.
Das von uns verfasste Schreiben wurde nicht öffentlich publiziert, sondern an die KAB-Landesleitung geschickt. Es wurde entgegen anderslautender Behauptungen von Alt-OB Dieter Thalhammer weder initiiert noch in irgendeiner Form begleitet oder abgesegnet.
In unserem Schreiben haben wir unsere Einschätzung durch Textbeispiele und Internet-Links zu entsprechenden Quellen untermauert, damit sich die KAB-Spitze ein Bild machen und dann zu einer eigenen Einschätzung kommen kann.

Folgende Beispiele verdeutlichen unsere Sicht der Dinge:

Der vom örtlichen KAB-Geschäftsführer eingeladene Landesvorsitzende der AfD Bayern, Hr. Bystron, pflegt eine hochaggressive Sprache, die einer demokratischen Debattenkultur eklatant widerspricht. Er spricht vom "links-grün versifften Deutschland" und von Alice Schwarzer als "hässliche Kröte" und "militante Lesbe", er fabuliert von einer "Asylindustrie" in Deutschland, von einem "Unsozialstaat auf Kosten der deutschen Bevölkerung", weil Deutschland Flüchtlinge aufnimmt. Bei einem Besuch in Tschechien sprach er davon, dass an den Händen einer tschechischen Regierung, die Flüchtlinge ins Land lasse, "Blut kleben" würde, weil es unweigerlich zu einem islamistischen Anschlag kommen werde.
Wir kritisieren nicht, dass jemand ein konservatives Gesellschaftsbild hat, die Emanzipation von Frauen überflüssig oder falsch findet, die Flüchtlingsaufnahme begrenzen möchte oder Angst davor hat, dass mit Flüchtlingen auch Terroristen ins Land kommen könnten. In einer demokratischen Gesellschaft müssen solche Sichtweisen möglich sein.
Wir meinen jedoch, dass Sprache und Stil des AfD-Landesvorsitzenden von einer Aggressivität und Radikalität sind, dass es sich für einen seriösen Sozialverband wie die KAB, aber auch für andere, geradezu verbieten sollte, solche Referenten einzuladen. Und besonders heikel wird es, wenn am Ende einer solchen Veranstaltung, die ja durchaus kontrovers verlaufen sein dürfte, eine von der KAB und dem AfD-Mann gemeinsam abgestimmte Presseerklärung veröffentlicht wird, in der dann von – so wörtlich – "großen Schnittmengen" zwischen KAB und AfD die Rede ist, wie Screenshots dieser im Internet veröffentlichten Presseerklärung zeigen.

Der eingeladene Herr Ganser erweckt auf eine äußerst subtile und demagogisch geschickte Weise bei seinem Publikum den Eindruck, der 11. September 2001 sei in Wirklichkeit gar kein Terroranschlag gewesen, sondern müsse von amerikanischer Seite inszeniert worden sein. Hr. Ganser arbeitet außerdem daran, die Geschichte zu verbreiten, hinter dem Aufstand gegen die Janukowitsch-Diktatur in der Ukraine stecke ein großangelegter Geheimplan der USA, der NATO, der EU, um ein willfähriges Regime zu installieren, das man dann benutzen könne, um Russland in die Enge zu treiben und zu bekämpfen.
Wir halten es für völlig legitim, die Politik der USA nach 9/11 kritisch zu hinterfragen, und es ist auch legitim, zu hinterfragen, ob sich europäische und amerikanische Politik im Verhältnis zu Russland immer geschickt oder auch manchmal falsch verhalten hat. Aber die Richtung, in die Hr. Ganser die öffentliche Meinungsbildung lenken will, fußt auf Desinformation und der Verbreitung von Lügen, sein Ziel ist die Untergrabung des Vertrauens in das gesamte demokratische System, seiner politischen Akteure und Institutionen, der freien Medienlandschaft, der unabhängigen Wissenschaft, der Kontrolle und Gestaltung durch freie Wahlen und unabhängige Gerichte.
Auch Hr. Ganser ist aus unserer Sicht kein Referent, der einer KAB in irgendeiner Weise zu Gesicht steht.

Der als Moderator eingeladene Ken Jebsen betreibt ein Internetportal, KenFM. Wenn man sich die Beiträge von Hr. Jebsen auf seinem YouTube-Kanal ansieht, erkennt man immer wieder eine Verhöhnung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Er spricht den Journalisten in unserem Land rundweg ihre Unabhängigkeit ab. Er verwendet immer wieder eine hochaggressive Sprache, wie das von ihm nach der Trump-Wahl eingestellte Video zeigt.
Man kann Trump besser finden als Merkel, aber der in diesem Video zu sehende Aufruf an die deutschen Politiker, sie sollten sich nun "in die Boote setzen", "wegrudern" und "vom Acker machen", weil ihre Zeit abgelaufen sei, der drohende Unterton, sie sollten das besser tun, solange sie noch ungeschoren davonkommen, sein Hetzen gegen das sogenannte Establishment, seine Ausfälle gegen die angebliche Lügenpresse disqualifizieren ihn als Moderator oder Referenten nicht nur für eine Organisation wie die KAB.

Der eingeladene Rechts-Rapper Kilez More bezeichnet sich in einem Interview mit 'Die Zürcherin' als Systemfeind. Er zeichnet das Bild einer durch und durch unfreien Gesellschaft, in dem die Bürger überwacht, kontrolliert, "gleichgebügelt" und für das Vertreten einer eigenen Meinung "bestraft" würden, er stimmt ein in den Chor der Kritiker der 'Systemmedien', die angeblich einen "Meinungseinheitsbrei servieren, der von den Massenmedien immer und immer wieder gebetsmühlenartig wiederholt wird".
Auch hier scheint deutlich eine Haltung durch, die versucht, die demokratische Ordnung unserer Gesellschaft als Pseudodemokratie zu verunglimpfen, auch dies eine Haltung, die der Tradition und Haltung der KAB, wie wir sie kennengelernt haben, in keiner Weise entspricht.

Unser Schreiben an die KAB-Landesspitze war und ist Ausdruck unserer Sorge, dass nach unserem Verständnis offenkundig demokratiefeindliche Kräfte immer weiter Platz greifen. Wir schrieben dort: "Wir sind in Sorge, dass Herr Rainer Forster als regionaler Geschäftsführer die allseits respektierte Institution KAB nutzt, um Gefolgschaft zu finden und Gedankengut hoffähig zu machen, das humanistischen und christlichen Grundüberzeugungen widerspricht."

Unsere Demokratie ist eine wehrhafte Demokratie, in diesem Sinne haben wir uns geäußert und die KAB-Landesspitze gebeten, diese möge die Dinge betrachten und sich eine Meinung dazu bilden.
Laut Freisinger Tagespresse scheint die Spitze der bayerischen KAB unsere Sorge zu teilen.

Peter Warlimont
Beate Frommhold-Buhl
Herbert Bengler
Andreas Mehltretter

Veröffentlicht von SPD Kreisverband Freising am 04.12.2016

 

Kreisvorstand Jahreshauptversammlung 2016: Neuer Kreisvorstand

Am 16.11.2016 bestimmte der SPD-Kreisverband Freising turnusmäßig seine neue Vorstandschaft.
Der engere Vorstand mit Peter Warlimont, Ulla Schablitzki, Beate Frommhold-Buhl, Herbert Bengler, Martin Bengler und Andreas Mehltretter (nicht auf dem Foto) blieb dabei unverändert.

Folgende Themen standen u.a. im Mittelpunkt der Reden und Diskussionen:

  • Bezahlbares Wohnen ist nach wie vor das wichtigste Thema für die Bürgerinnen und Bürger in Stadt und Landkreis Freising.
    Die SPD arbeitet darauf hin, dass die Gemeinden, große wie kleinere, und der Landkreis mit seiner Wohnungsbaugesellschaft ihrer Verantwortung für den Bau erschwinglicher Wohnungen und ein Angebot erschwinglicher Grundstücke mit deutlich größerem Engagement nachkommen.
  • Der Weg zur Verhinderung der 3. Startbahn führt über die SPD!
    Eine stabile ablehnende Position der Münchner SPD, der BayernSPD und der SPD-Landtagsfraktion ist die "Lebensversicherung" für unsere Region.
    Es ist die Aufgabe und Verantwortung der Freisinger SPD, weiterhin unermüdlich innerhalb der SPD dafür zu arbeiten, dass die SPD bei ihrer ablehnenden Haltung bleibt.
  • Mit größter Sorge wird der um sich greifende Rechtspopulismus gesehen.
    Immer offener zeigen Vertreter der AfD und der sog. alternativen Medien im Internet, dass sie nicht nur legitime Kritik auf verschiedenen Politikfeldern äußern, sondern einen Systemwechsel wollen.
    Ängste werden geschürt, Andersdenkende werden als inkompetent, korrupt oder ignorant diffamiert, Feindbilder werden geschaffen, Tatsachen werden geleugnet, die Demokratie als Staats- und Gesellschaftsform wird als unfähig angegriffen.
    Die Entwicklungen in Ungarn, Polen oder der Türkei lassen erahnen, wohin sich eine freiheitliche Gesellschaft entwickelt, wenn Rechtspopulisten nach der Macht greifen und beginnen, sich ihre Macht dauerhaft abzusichern, indem sie die unabhängige Justiz schleifen und die Kontrolle über die freien Medien anstreben.
    Die SPD hat eine große demokratische Geschichte und wird diesem Streben nach schleichender Aushöhlung unserer Demokratie entschieden entgegentreten und die Werte unserer Verfassung verteidigen.

Veröffentlicht von SPD Kreisverband Freising am 17.11.2016

 


Fotostrecke»
Ortsverein Christian Springer bringt seine Zuschauer zum Lachen, Nachdenken, Kopfschütteln und Schmunzeln

Die aktuelle Politik bietet Christian Springer zur Zeit natürlich eine Steilvorlage - sowohl die Weltpolitik, als auch die Politik in Bayern. In der vollbesetzten Preysinghalle in Wolnzach sinniert er über die aktuelle Lage, erzählt allerdings auch aus seiner eigenen Vergangenheit und bringt Erstaunliches zu Tage. Geschichten und teils verblüffende Gedanken über Trump, Stoiber, Seehofer, Söder und Strauß lassen das Publikum schmunzeln, oft auch den Kopf schütteln. Geschickt kommt Christian Springer auch immer wieder auf sein Hauptanliegen - Syrien und die Asylpolitik zurück. Vor allem hier bringt sein Wissen - er engagiert sich seit Jahren mit seinem Verein 'Orienthilfe' vor Ort in Syrien und Libanon - die Zuschauer zum Nachdenken. Mit Fragen nach dem Urbayrischen, der Leitkultur, seinem Brief an Seehofer unterhält Springer fast 2 Stunden das Wolnzacher Publikum aufs Beste. Der donnernde Schlußapplaus zeugt davon, dass Wolnzach verstanden hat! Wir danken Christian Springer für den äusserst interessanten Abend.

Artikel in hallertau.info 13.11.2016

Veröffentlicht von SPD Ortsverein Wolnzach am 15.11.2016

 

Landespolitik 70 Jahre Bayerische Verfassung - Empfang der Landtagsfraktion in Freising

Am Freitag 28. Nov. 2016 lud die SPD-Landtagsfraktion zu einem "Verfassungsempfang" ein, um die vor 70 Jahren erarbeitete und vom Volk verabschiedete bayerische Verfassung zu würdigen.
100 Festgäste aus Kommunalpolitik, Verwaltungen, Vereinen und Verbänden besuchten den Empfang im VivaVita in Freising und gaben der von der städtischen Musikschule Freising musikalisch bereicherten Veranstaltung einen würdigen Rahmen.

Festredner und Fraktionsvorsitzender Markus Rinderspacher mahnte, die in einer Demokratie unverzichtbare Konsensbildung und die Findung von Kompromissen nicht zu verachten.
Demokratie könne nicht funktionieren, wenn jeder Bürger und jede Interessengruppe darauf beharre, den eigenen Standpunkt zu hundert Prozent durchsetzen zu wollen. Ein Kompromiss sei kein fauler Deal, sondern gehöre zum Wesen der Demokratie.

Rinderspacher betonte die ausgeprägten sozialdemokratischen Wurzeln der Bayerischen Verfassung und ihren sozialen Charakter, der im Jahre 1946 bei den Verfassungsvätern und -müttern aller politischer Farben breite Zustimmung fand.

Dass MdL Isabell Zacharias als Münchner Abgeordnete einmal mehr die klare Position der Münchner SPD gegen die 3. Startbahn betonte, war für die Bürgerinnen und Bürger in der Flughafenregion eine gute Nachricht.

Veröffentlicht von SPD Kreisverband Freising am 04.11.2016

 

Lokalpolitik Abseits - Rettung um jeden Preis? Transparenz ist geboten ...

Das Abseits-Rettungs-Ideen-Rad dreht sich immer schneller - ein Blick auf die Fakten ist geboten, damit man Realität, Wunschdenken und Legendenbildung auseinanderhalten kann:

Das "Abseits" war über Jahrzehnte eine beliebte Kneipe und ein unkonventionelles Kulturbiotop mit einem liebenswert alternativen Touch.
Leider wurde aber über die Jahrzehnte von Gästen, Betreibern und wohl auch vom Inhaber der Immobilie versäumt, in den langfristigen Erhalt des alten Gebäudes zu investieren, obendrein ging mit den Jahren auch die Bedeutung als Ort tragfähiger kultureller Ereignisse verloren – in den letzten Jahren war das Abseits eine cool-alternative Kneipe, nicht weniger, aber auch nicht mehr.
Weil die alten, irgendwie auch denkmalgeschützten Gemäuer nun marode sind und der Besitzer die Sanierungsinvestitionen in Millionenhöhe nicht tätigen wollte, da sie durch einen Kneipenbetrieb mit angeschlossenem, sporadisch bespieltem Kulturraum nicht zu kompensieren sind, wurde das Abseits geschlossen.
Ein rühriger Verein gründete sich, um die für die Abseitsgäste identitätsstiftende Kneipe zu erhalten. Er entwickelte schließlich auch ein Konzept für ein Kulturzentrum, das in der angedachten Form völlig neu ist.

Im Sommer 2016 wurde von Kommunalpolitikern die Idee ins Spiel gebracht, die Stadt Freising solle mit einem zinslosen Darlehen den Erwerb des Abseits-Areals durch den Verein Abseits e.V. ermöglichen – eine Idee, die in der angedachten Form weit über die bisher üblichen Förderinstrumente der Stadt Freising hinausgeht.
Das dazu vorgelegte Finanzierungskonzept – das insgesamt nur eine Seite umfasst – musste in mehreren Schritten nachgebessert werden. Der ursprüngliche Ansatz lag bei einem städtischen Darlehen von 1,2 Millionen, derzeit liegt der Ansatz bei 1,8 Millionen.

Der Finanzausschuss des Freisinger Stadtrats hat dieses Konzept mehrheitlich nicht gebilligt, und um diesen Schritt verstehen zu können, ist ein genauer Blick auf das Konzept nötig.

Finanzierungsberechnung des Abseits-Vereins
Kaufpreis:

Das Konzept nennt einen Kaufpreis von 1,1 Millionen für das Gesamtareal.
Die Frage ist: Liegt diese Zahl als Angebot schriftlich vor? Gibt es eine belastbare Zusage in diese Richtung?
Der Eigentümer Graf Moy setzte zunächst einen Preis von wohl 1,8 Millionen an, senkte diesen dann auf 1,5 Millionen und stellte einen letzten Nachlass von 100.000 Euro in Aussicht. Das macht in Summe immer noch 1,4 Millionen, liegt also um 300.000 Euro über der Kalkulation.
Für einen Stadtrat, der seine Verantwortung für das Wohl der Stadt ernst nimmt, ist das ein gravierender Mangel im Finanzierungskonzept, der allein eine Zustimmung quasi schon unmöglich macht.

Veröffentlicht von Peter Warlimont am 03.11.2016

 

Ortsverein Offener Brief an Willi Neumayer

Lieber Willi Neumayer,

gerne erinnere ich mich zurück an die Zeit vor 45 Jahren, wo wir mit einigen Gleichdenkenen die Juso-Gruppe in Pfaffenhofen gegründet haben. Auch die Zeit von 1979 bis 1989 ist in guter Erinnerung, wo wir gemeinsam die Sozialdemokratie in Pfaffenhofen stärkten, Du an vordester Stelle. Leider sind uns die wunderbaren Erfolge der letzten 8 Jahre noch verwehrt geblieben, die Zeit war noch nicht reif.

Um so mehr finde ich es schade, wenn Du Dich mit der positiven Entwicklung unserer Heimatstadt und mit dem Einsatz der Hauptakteure zum Erreichen der großen Ziele nicht mitfreuen kannst. Ich bekenne offen, dass ich sehr, sehr froh bin, mit Thomas Herker, Markus Käser, Andreas Herrschmann und all den anderen Mitstreitern nochmals eine Aufbruchstimmung erleben zu dürfen. Als Senior mit 68 Lebensjahren und 45 SPD-Jahren darf ich das so formulieren.

Mit einem Blick zurück im Zorn wird man der Realität nicht gerecht, glaube ich. Die Zeit innerparteilicher Differenzen – die übrigens jede Partei einmal hat – ist Gott sei Dank vorbei, und unsere junge Mannschaft hat die Kontrahenten früherer Jahre überhaupt nicht kennengelernt.

Man muss 2016 Herrn Pronold nicht mögen, lieber Willi, man muss auch Herrn Gabriel nicht mögen, aber die unverrückbaren Grundwerte der deutschen Sozialdemokratie, die ja eine historische Dimension haben, sollten wir alle hochhalten. Wenn wir sie irgendwo vermissen, sollten wir – gemeinsam – für sie kämpfen.

Früher waren Lohnfragen, Fragen der Arbeitszeit usw. im Mittelpunkt, heute muss es zweifelsohne der Klimaschutz sein, denn davon hängt aller Menschen Zukunft ab. Wird der Klimaschutz nicht gelingen, wird es weltweit einen Verteilungskampf von ungeahntem Ausmaß geben, unser Willy Brandt sei für diese Aussage als Kronzeuge benannt.

Pfaffenhofen ist auf dem richtigen Weg, die Stadt und der Landkreis. Das mit riesiger Mehrheit verabschiedete Konzept ist tragfähig. Es ist auch nicht nur ein Konstrukt der Bunten Koalition. Führende Köpfe der CSU, z.B. Landrat Martin Wolf oder Altbürgermeister Hans Prechter stehen weiterhin zu dem Konzept, bekennen sich auch zu den Windrädern und tragen so wesentlich zur Glaubwürdigkeit ihrer Partei bei.

Es ist schade, Willi, dass Du Dich nach 1989 aus der Politik fast ganz zurückgezogen hast, manche Fragen hätte ich auch mit Dir gerne diskutiert. Aber ich respektiere Deinen Rückzug ins Private. Selbst möchte ich den Weg in eine lebenswerte Zukunft noch eine Weile helfen mitzugestalten.

Sei gegrüßt ohne Groll,
aber mit ein bisschen Unverständnis!

Peter Feßl

Veröffentlicht von SPD OV Pfaffenhofen a. d. Ilm am 22.10.2016

 

Ortsverein Buntes Bündnis: Zweimal JA zu Pfaffenhofen!

Liebe PfaffenhofenerInnen,

am 23. Oktober ist Bürgerentscheid.

Nutzen Sie ihr Stimmrecht und machen Sie Ihr Pfaffenhofen noch besser.

Für unsere Kinder!
Zusammen schaffen wir sauberen und umweltfreundlichen Strom für unsere Stadt.

Und mit Ihrer Unterstützung bauen wir ein neues Hallenbad, das auch für Kinder und Familien etwas zu bieten hat.

Wir finden, das sind zwei gute Ideen.

Deshalb: Zweimal „JA“ zu Pfaffenhofen!
Mit zweimal „JA“ sorgen Sie für guten Strom aus Windenergie und helfen mit, dass wir bald auf Atom- und Kohlestrom verzichten können.

Und mit zweimal „JA” sorgen Sie für ein neues Hallenbad, an dem große und kleine Leute ihre Freude haben und dass Pfaffenhofen noch familienfreundlicher wird.

Pfaffenhofen gemeinsam bewegen!
Manchmal braucht es Mut, Vorreiter und Pionier zu sein. Viele andere Städte schauen deshalb auf Pfaffenhofen. Wir sind für sie Vorbild für Innovation, Nachhaltigkeit und Bürgernähe.

Wir zählen auf Sie!

Herzliche Grüße,

Bürgermeister Thomas Herker,
Zweiter Bürgermeister Albert Gürtner,
Dritter Bürgermeister Roland Dörfler,
Altbürgermeister Hans Prechter

und alle Stadträtinnen und Stadträte der Parteien, Gruppierungen und Fraktionen der Freien Wähler, der SPD, der Grünen, der ÖDP und der Wählergruppe “Gemeinsam für Gemeinwohl”.

Max Hechinger, Max Knorr, Peter Heinzlmair, Andreas Kufer, Julia Spitzenberger, Markus Käser, Peter Feßl, Adolf Lohwasser, Marianne Kummerer-Beck, Steffen Kopetzky, Sandra Lob, Verena Lohwasser, Andreas Herschmann, Angelika Furtmayr, Reinhard Haiplik, Richard Fischer und Manfred “Mensch” Mayer.

P.S.:
Sie haben noch Fragen?
Dann kommen Sie einfach samstags zum Infostand am Wochenmarkt.

Online finden sie alle Infos unter www.pfaffenhofen.de/hallenbad und www.pfaffenhofen.de/windenergie.

Veröffentlicht von SPD OV Pfaffenhofen a. d. Ilm am 14.10.2016

 


Fotostrecke»
Ortsverein Willy-Brandt-Medaille für Anton Dost

Seit 70 Jahren gehört Anton Dost der SPD an. Im feierllichen Rahmen erhielt der 91-jährige Altbürgermeister und Ehrenbürger von Wolnzach die höchste Auszeichung für sein politisches Lebenswerk, die die SPD zu vergeben hat: Die Willy-Brandt-Medaille. Im Beisein vieler Wegbegleiter aus dem Ortsverein und seiner Familie hielt Marianne Strobl, 2. Vorsitzende des Ortsvereins eine Laudatio und MdL Ruth Waldmann, sowie SPD-Kreisvorsitzender Markus Käser überreichten neben der Medaille die goldene Ehrennadel für die 70-jährige Mitgliedschaft.

„In deinem Einsatz für die Bürger und deiner großen Hilfsbereitschaft hast du die Werte der SPD gelebt und warst für alle, egal welchem Stand und welcher Partei sie angehörten ihr Bürgermeister.“ Es braucht Leute wie dich, sonst hätten wir heute nicht ein Bayern, das so lebens- und liebenswert ist“.
Anton Dost trat am 01.01.1946  als 21-Jähriger in die SPD ein. Als Kriegsversehrter konnte er 1944  nicht mehr seinem erlernten Handwerksberuf als Metzger ausüben, sondern fand eine Anstellung in der Marktverwaltung Wolnzach.

1966 wurde er in den Gemeindrat gewählt und 1971 in das Bürgermeisteramt, das er bis 1990 ausübte. Noch heute ist er ehrenamtlich als Geschäftsführer der Wohungsbaugenossenschaft tätig.

Die SPD verneigt sich vor dieser politischen Lebensleistung.

Veröffentlicht von SPD Ortsverein Wolnzach am 03.10.2016

 

Ratsfraktion Antrag: Abhaltung eines Informationsabends zum Thema "Wiederkehrende Straßenausbaubeiträge-WKB"

Die SPD-Fraktion stellt zur Abstimmung in der nächsten Marktgemeinderatssitzung, 06.10.2016 folgenden Antrag:

Abhaltung eines Bürgerinformationsabends zum Thema „Wiederkehrende Straßenausbaubeiträge - WKB“ (Alternative zur einmaligen Erhebung) mit anschließender (schriftlicher) Meinungsumfrage unter allen Grundstückseigentümern der Gemeinde.

 

Veröffentlicht von SPD Ortsverein Wolnzach am 03.10.2016

 

Landespolitik 3. Startbahn: Seehofers Kehrtwende - Er wird nicht durchkommen

Folgende Presseerklärung hat die Freisinger SPD in Sachen 3. Startbahn herausgegeben:

Auch wenn angesichts der Wendigkeit des sich immer volksnah und verständnisvoll gebenden bayerischen Ministerpräsidenten nicht zu erwarten war, dass Horst Seehofer seinen nachdenklichen und sich distanzierenden Worten zur 3. Startbahn wirklich Taten folgen lassen würde, sitzt der Schock über seine dann doch unvermittelte Kehrtwende bei den Bürgerinnen und Bürgern in der unmittelbar betroffenen Flughafenregion tief.

Die SPD im Landkreis Freising fordert den bayerischen Ministerpräsidenten und die bayerische Staatsregierung auf, ihre publik gewordenen Pläne aufzugeben, eine dritte Start- und Landebahn am Münchner Flughafen doch noch mit aller Gewalt durchzusetzen ...

Veröffentlicht von SPD Kreisverband Freising am 28.09.2016

 

RSS-Nachrichtenticker

RSS-Nachrichtenticker, Adresse und Infos.

 

Besucherzahlen

Besucher:7407697
Heute:38
Online:2
 

Aktuelle Termine im Landkreis

Alle Termine öffnen.

07.12.2016, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr Monatsversammlung SPD Vohburg

 

 

 

 

Pfaffenhofener Sozi-Shop

Ingolstadt-Land-Plus: Wie ist Deine Meinung zur IRMA Regionalmarke?

Umfrageübersicht